EFRELand Brandenburgbe Berlin

Durch die langjährigen Forschungsarbeiten mehrerer Arbeitsgruppen der Charité sowie der Fraunhofer Gesellschaft, dem Max Planck Institut, dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht und nicht zuletzt der Industrie hat sich Berlin zu einem der weltweit führenden Zentren für dreidimensionale Zell- und Gewebekulturen entwickelt.

Diese Arbeiten stellen eine zentrale Technologieplattform in der Regenerativen Medizin zur Behandlung von Erkrankungen und Defekten von Geweben und Organen dar. Dazu gehören z.B. dreidimensionale Knorpel- und Knochenkulturen, welche inzwischen bereits als etablierte Tissue Engineering-Produkte für die Orthopädie und Oralchirurgie auf dem Markt sind, Biomaterialien und -reaktoren, besiedelte Herzklappen und Gefäße oder T-Zellbasierte Therapien.

2006 wurde das Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Medizin gegründet, dessen Anliegen die interdisziplinäre Forschung und Entwicklung von endogenen zellbasierten Therapien sowie die Translation der wissenschaftlichen Ergebnisse in die klinische Praxis ist.